Alte Herren |
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Die Erfolgsserie der Borner AH ist im Auswärtsspiel in Viersen gerissen. Den Löwenanteil an dieser Niederlage hatte allerdings der Schiedsrichter. Dieser machte von Anfang an keinen Hehl daraus, dass er sich vorgenommen hatte, ausschließlich für die Gastgeber zu pfeifen und die Abseitsregel zugunsten der Gastgeber möglichst offensichtlich zu ignorieren. 3 der 4 Tore der Gastgeber wurden aus klaren Abseitspositionen erzielt und waren irregulär. Born konnte an diesem Tag personell aus dem Vollen schöpfen und bei herrlichem Fußballwetter nahezu in Bestbesetzung auflaufen. In der ausgeglichenen Anfangsphase gelang es keiner Mannschaft, nennenswerte Torchancen herauszuspielen. Obwohl die Borner AH vom spielerischen Potenzial her deutlich besser besetzt war als die Gastgeber, konnte sie hieraus kein Kapital schlagen. Born versuchte es auf dem ungewohnten Kunstrasenplatz viel zu oft mit langen und meist ungenauen Bällen in die Spitze. Das Mittelfeld war in der Tiefe schlecht gestaffelt, so dass kein Druck aufgebaut werden konnte. Bereits in dieser Phase war auffällig, dass der Schiedsrichter Freistoßentscheidungen ausschließlich zugunsten der Gastgeber traf. In der 20. Minute erzielten die Gastgeber aus heiterem Himmel nach einer Ecke per Kopf das überraschende 1:0. Dies sollte das einzige reguläre Tor der Gastgeber an diesem Nachmittag bleiben. Wenige Minuten später traf Christoph Meertz mit einem Distanzschuss aus 25 m Torentfernung nur die Latte des Viersener Tores. Von dort aus prallte der Ball gegen den Rücken des verdutzten Viersener Torwarts und von hier wenige Zentimeter neben das Viersener Tor. In der 25. Minute schlug der Schiedsrichter dann erstmals Spiel entscheidend zu: Die Borner Defensive blieb bei Ballbesitz der Viersener an der Mittellinie stehen und ließ den Viersener Mittelstürmer allein in Richtung Borner Tor laufen. Dieser stand dann sage und schreibe 20 m (!) tief mutterseelenallein in der Borner Hälfte, bevor dann aus dem Viersener Mittelfeld ein langer Pass in die Spitze auf den Mittelstürmer kam. Obwohl eine eindeutigere Abseitsposition kaum denkbar ist, pfiff der Schiedsrichter zur Überraschung aller - einschließlich aller Zuschauer - jedoch nicht! Daraufhin lief der Viersener Stürmer alleine auf das Borner Tor zu und ließ Keeper Andreas Hauer keine Abwehrchance. Die anschließenden, völlig berechtigten Proteste der Borner veranlassten den Schiedsrichter, Born ab sofort noch offensichtlicher zu benachteiligen. In der 30. Minute verwährte der Schiedsrichter den Bornern einen Elfmeter, als der Viersener Torhüter Dieter van Dyck im Strafraum foulte und hierdurch eine eindeutige Torchance vereitelte. Wenig später wurde ein Borner Spieler, der sich über diese erneute Benachteiligung beschwert hatte, durch den Schiedsrichter des Feldes verwiesen. Die Borner AH spielte in dieser Phase mit dem Gedanken, geschlossen das Feld zu verlassen, da sie sich von den permanenten Fehlentscheidungen des Schiedsrichters verschaukelt fühlte. Man konnte den Eindruck haben, dass hier die Sendung "Versteckte Kamera" aufgezeichnet würde und der Schiedsrichter austesten wollte, wie weit er mit seinen offensichtlichen und absichtlichen Fehlentscheidungen gehen konnte. Nach dem Seitenwechsel erspielte sich Jungblut zunächst trotz Unterzahl eine leichte Feldüberlegenheit, bis dann der Schiedsrichter in der 50. Minute die 3. Spiel entscheidende, offensichtliche Fehlentscheidung traf: Während alle Borner Abwehrspieler bis an die Mittellinie aufgerückt waren, wartete ein Viersener Stürmer wiederum mutterseelenallein 10 m tief in der Borner Hälfte auf ein Zuspiel. Als dieses dann kam, blieb die Pfeife des Schiedsrichters zur Überraschung aller erneut stumm, so dass der Viersener Stürmer alleine auf das Borner Tor zulaufen und den Ball einschieben konnte. Auch durch die erneuten berechtigten Beschwerden der Borner ließ sich der Schiedsrichter nicht beeindrucken, sondern legte wenig später mit seiner 4. gravierenden Fehlentscheidung nach: In der 60. Minute liefen zwei Viersener Stürmer - ausnahmsweise zunächst einmal nicht aus Abseitsposition - alleine auf das Borner Tor zu. Allerdings war der Viersener Spieler, der den Ball nicht führte, deutlich näher am Borner Tor als der Ball führende Spieler. Im Borner 16 m - Raum spielte der Ball führende Spieler den Ball dann rechts am Borner Torhüter nach vorne vorbei, wo sein Mannschaftskamerad bereits in deutlicher Abseitsstellung alleine auf den Ball wartete und den Ball nur noch einschieben musste. Am Rande ist noch zu erwähnen, dass der Schiedsrichter bis zum 70. Minute keinen einzigen Freistoß- oder Abseitspfiff zugunsten Jungblut Born abgegeben hatte. Es kam sogar vor, dass die Viersener nach einem klaren Foul an einem Borner Spieler, das vom Schiedsrichter selbstverständlich ungeahndet blieb, den Ball absichtlich ins Seitenaus schossen, damit Born zumindest durch einen Einwurf wieder in Ballbesitz kam. In der 72. Minute hatte dann auch der Schiedsrichter dann keine andere Möglichkeit mehr, als ein Foul im Strafraum der Gastgeber mit einem Elfmeter für Jungblut zu ahnden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Frank Eidenmüller sicher zum 1:4. Born drängte danach weiter und hatte noch Pech bei einem Pfostenknaller durch Ingo Brüster in der 74. Minute. In der hektischen Schlussphase schlug der Schiedsrichter dann noch einmal zu, indem er einem Borner Stürmer und dem Viersener Torwart nach einer Rangelei rot zeigte und das Spiel danach sofort abpfiff.
Als Fazit ist festzuhalten, dass Born im Auswärtsspiel in Viersen nach Strich
und Faden verschaukelt wurde. Mit einem derartigen (Un-)Parteiischen macht das
Fußballspeilen keinen Spaß. Sowohl der Schiri als auch die Viersener sind nach
dem Abpfiff sofort verschwunden; die Borner waren als letzte auf der Anlage in
Viersen. Das spricht Bände. (Spielbericht von Klaus Willms - Danke)
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