Spielbericht der Partie

VSF Amern AH - Jungblut Born AH   3:2 (2:0)

 

Tor(e): 1:0 Frank Eidenmüller, 3:2 Klaus Willms


Wie schon in den letzten Spielen nach der Sommerpause gab es bei den Alten Herren wieder einmal Mannschaftsprobleme. Obwohl die AH beim Auswärtsspiel in Amern mit  nur 10 Mann antreten musste, zog sie sich achtbar aus der Affäre. Nachdem die Abwehr dem Anfangsdruck der Amerner AH standgehalten hatte, brachte der erste schnelle Konter der Borner  aus heiterem Himmel die 1:0 Führung.  Frank Eidenmüller erzielte in der 15. Minute nach einem sehr schönen Spielzug über vier Stationen mit einem abgefälschten Schuss  das überraschende Führungstor. Durch dieses Tor wurde die Amerner AH allerdings erst so richtig wach. Innerhalb von nur 5 Minuten schossen sie drei Tore, die zum Teil durch Abwehrfehler begünstigt wurden. Zu allem Überfluss zog sich  Vorstopper Heinz-Peter Spee nach etwa 25 Minuten eine Oberschenkelverletzung zu und musste den Platz verlassen.  Mit nur 9 Spielern gelang es aber, weitere Amerner Tore zu verhindern. Zur zweiten Halbzeit konnte Stefan Harmes wegen einer privaten Veranstaltung nicht mehr auflaufen, so dass den Bornern nur noch 8 Spieler zur Verfügung standen. Die Amerner Sportkameraden zeigten sich jedoch von ihrer fairsten Seite und stellten den Bornern nicht nur einen Feldspieler (und zwar ihren besten  Mittelfeldspieler !) zur Verfügung, sondern spielten selbst auch nur mit 10 Mann weiter, obwohl sie noch genügend Ersatzspieler hatten. In der zweiten Halbzeit konnten die Borner das äußerst faire Spiel  trotz numerischer Unterlegenheit ausgeglichen gestalten und spielten sich - insbesondere aufgrund der sehr starken Leistung des Amerner Mitspielers – mehrere gute Torchancen heraus. In der 65. Minute erzielte Klaus Willms nach hervorragendem Zuspiel des Amerner Neuzugangs  mit einem sehenswerten Lupfer über den herauslaufenden Amerner Torwart den  3:2 Anschlusstreffer. Trotz aller Bemühungen  gelang der Ausgleich nicht mehr, so dass es letztlich beim leistungsgerechten knappen Sieg der Amerner blieb. Den Amerner Sportskameraden sei an dieser Stelle noch einmal für ihr äußerst faires Verhalten gedankt.

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